1. Mose 12, 2
Ich will dich segnen und du sollst ein Segen sein.
Die Konfirmation ist eine Segnungshandlung, die den Eintritt in die Religionsmündigkeit von Jugendlichen symbolisiert. Nicht nur im wörtlichen Sinne ist sie auch „Bestätigung“ des Glaubensbekenntnisses, welches bei der Taufe von den Paten stellvertretend abgelegt wurde und nun persönlich erneuert wird. Fest damit verbunden ist für die nun im kirchlichen Sinn Erwachsenen die erstmalige Teilnahme am Abendmahl.
Der Konfirmation gehen der Besuch des Konfirmandenunterrichts und die Taufe voraus. Natürlich können auch noch nicht getaufte Jugendliche am Unterricht teilnehmen und sich im Verlauf dieses Vorbereitungsjahres oder direkt im Konfirmationsgottesdienst taufen lassen. Im Unterricht werden die Jugendlichen mit dem kirchlichen Leben innerhalb und außerhalb der Gottesdienste vertraut und können so in die Kirchengemeinde hineinwachsen. Sie setzen sich mit der biblischen Botschaft und der Frage auseinander, was es im täglichen Leben bedeutet, Christ zu sein.
Die Konfirmation findet in der Regel um das 14. Lebensjahr bzw. mit dem Besuch der 8. Schulklasse statt. Mitten in der Pubertät – einer Lebensphase, die auch von Unsicherheiten, Persönlichkeitsentwicklung und vielen Fragen geprägt ist. Eine Zeit, in der die Auseinandersetzung mit dem Glauben ganz besonders persönlich stärken und Antworten geben kann. Aber auch eine Zeit, in der der Konfirmandenunterricht wertvolle soziale Gemeinschaftserfahrung ist und in welcher auch der Spaß miteinander nicht zu kurz kommt.
Zur Konfirmation wählen die Jugendlichen selbst einen Spruch, der sie auf ihrem weiteren Lebensweg begleiten wird und sie an Gottes Zusage, aber auch ihr Bekenntnis zum christlichen Glauben erinnern soll.
Fragen zur Konfirmation
Wann sollte ich mein Kind zur Konfirmation anmelden?
Die Anmeldung zur Konfirmation findet normalerweise an zwei Terminen im Mai statt. Die Jugendlichen werden dazu schriftlich vom Pfarramt eingeladen. Der Einladung liegt ein Antrag zur Anmeldung bei, welcher ausgefüllt zusammen mit einer Taufbescheinigung zu den Terminen mitgebracht wird.
Wie ist der Konfirmandenunterricht organisiert?
Der Konfirmandenunterricht findet generell ab Juli einmal im Monat – meist Freitagnachmittag – als Blockunterricht im Gemeindehaus statt. Dazu gehört auch ein gemeinsames Abendessen, welches von den Konfirmandeneltern im Wechsel organisiert wird.
Zusätzlich finden einzelne Projekttage, Ausflüge z.B. zum Wurzhof in Postbauer-Heng oder nach Neunedettelsau statt, sowie der Besuch des KonfiCastles auf der Burg Wernfels und andere Treffen bzw. Freizeiten auf Dekanatsebene.
Zum Konfirmandenunterricht gehört auch ein Praktikum in einer unserer Gemeindegruppen, in der Kirche oder im Kinderhaus.
Zwei Vorstellungsgottesdienste – einer zu Beginn und einer am Ende der Konfirmandenzeit – sind weitere besondere Momente, die die Jugendlichen mitgestalten. Mit einem selbst kreierten „Werkstück“ können die Konfirmanden ausdrücken, was sie mit ihrem Glauben verbinden und was ihnen die Konfirmation bedeutet. Es wird der Gemeinde im zweiten Vorstellungsgottesdienst gemeinsam präsentiert.
Wann und wie findet die Konfirmation in Schönberg statt?
Die Konfirmation findet am Palmsonntag um 09:30 Uhr in der St. Jakobuskirche statt. Am Tag davor gibt es um 16 Uhr einen Beichtgottesdienst für die Familien der Konfirmanden. Zur Vorbereitung auf dieses große Ereignis wird zwei Wochen vor dem Fest von den Eltern und Konfirmanden die Kirche geputzt. Außerdem werden Girlanden aus Tannen- und Buchsgrün gebunden, und unsere Kirche damit besonders festlich geschmückt.
