Kirchweihgottesdienst in Schönberg

Kirchweihgottesdienst Gemeinde

Bei strahlendem Sonnenschein feierte man in Schönberg den diesjährigen Kirchweihgottesdienst im Schatten der Kirche vor dem Hungerturm. Pfarrerin Gabriele Geyer erinnerte an die Weihe der neu erbauten St. Jakobuskirche vor 120 Jahren am 20.11.1901 und erzählte von den geschichtlichen Gegebenheiten, die damals den Kirchenbau notwendig machten. Es sei erstaunlich, wie es unter dem Architekten German Bestelmayer gelungen ist, in zwei Jahren so eine herrschaftliche Kirche auf dem Areal des bisherigen Schlosses zu bauen, die auch heute noch der Mittelpunkt in Schönberg ist. In einem künstlerisch gestalteten Buch wurden damals die Spender schriftlich festgehalten und mit welchem Betrag sie die Kirche unterstützten. Auch heute steht die Gemeinde mit der notwendigen Innensanierung wieder vor einer größeren Baumaßnahme, die voraussichtlich im neuen Jahr beginnen soll. Es sei wichtig, diese schöne Kirche auch für die späteren Generationen zu erhalten. Zum Abschluss ihrer Predigt kam noch einmal durch die älteste Kirchenvorsteherin Gertraud Neubauer die Kirche zu Wort, deren wichtigstes Anliegen es doch ist, ein Ort des Friedens und der Gemeinschaft zu sein, an dem Menschen Trost und Stärke für ihr Leben empfangen. Besonders schön ist es auch, wenn die unterschiedlichsten Chöre mit ihren Stimmen und Instrumenten sie zum Klingen bringen. Auch im Kirchgarten erklangen an diesem Morgen die Stimmen einiger Bläserinnen und Bläser des Evang. Posaunenchors und erfreuten die Besucher mit ihrem Klang. Am Ende zeigte die Pfarrerin eine ganz besondere Spardose in Form einer Kirche, die ein Schönberger Künstler hergestellt hat. Sie soll in der kommenden Zeit zum Spenden für die St. Jakobuskirche einladen.