Kirche und Bäume im Nebel

Und ob ich schon wanderte im finsteren Tal fürchte ich kein Unglück, denn du bist bei mir Dein Stecken und Stab trösten mich.

Bestattung

Der Tod gehört zum Leben. Nach christlicher Auffassung stirbt der Mensch, weil er nicht Gott ist, sondern ein Geschöpf, dessen Leben begrenzt ist. Weil Gott ihm das Leben geschenkt hat, hat jeder Mensch eine gottgegebene, unantastbare Würde. Sein Leben bekommt Sinn und Wert, weil Gott ihn geschaffen, geliebt und ihm Gemeinschaft mit anderen Menschen und mit Gott ermöglicht hat. Wenn das zeitliche Leben eines Menschen endet, zeigt der christliche Glaube die Hoffnung auf die Auferstehung auf. Christen geben ihren Verstorbenen die letzte Ehre und ein letztes Geleit bei der Bestattung. Sie vertrauen die Verstorbenen Gott an und stellen auch sich selbst unter Gottes Segen.

Fragen zur Bestattung

Was nach dem Tod eines Angehörigen zu bedenken ist
  • Wenn Ihr Verstorbener nicht in einem Krankenhaus oder Heim verstorben ist, muss von einem Arzt ein Totenschein ausgestellt werden.
  • Alle nahestehenden Anghörigen sollten informiert werden und das weitere Vorgehen in der Familie besprochen werden.
  • Wichtig ist auch, ob es Verfügungen des Verstorbenen gibt (Vorsorgevertrag, Organ- oder Körperspendeausweis, Willenserklärung zu Erd-, Feuer- und Seebestattung, etc.). Diese sollten gesucht und berücksichtigt werden.
  • Nehmen Sie Kontakt mit dem Pfarramt und mit einem Bestattungsinstitut auf. Zusammen mit dem Bestatter und der Pfarrerin werden Termin und Ausgestaltung der Trauerfeier besprochen.